Grünes Büro

Unser Grünes Büro ist in der Deichstraße 4. Dort ist das Wahlkreisbüro von Stefan Wenzel (MdB) sowie die Büros des Orts- und Kreisverbandes sowie der Stadtrats- und Kreistagsfraktion.

Stefan Wenzel - Bundestags-abgeordneter des Wahlkreises Cuxhaven/Stade II

Stefan Wenzel

Stefan Wenzel - MdB des Wahlkreises Cuxhaven - Stade II. Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos? hier geht's zu Stefan Wenzels ... »mehr

Eva Viehoff - Landtagsabgeordnete für die Region Cuxhaven

Eva Viehoff, MdL

Eva Viehoff aus Loxstedt ist  seit der  niedersächsischen Landtagswahl im Herbst 2017 im Landtag. Sie wurde im Herbst 2022 wiedergewählt. Eva Viehoff wurde im November 2022 in den erweiterten Fraktionsvorstand gewählt. ... »mehr

Die neue Grüne Welle ist da!

... erhältlich an unseren Info-Ständen und in unserem Grünen Büro.

Holzkraftwerk Cuxhaven

Warum das Holzheizkraftwerk in Cuxhaven ablehnen?
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Elbanhörung

„Ist der Lebensraum Elbe noch zu retten?“
hier geht es zu den Präsentationen der Expert*innen

Tourismus und Kultur

10.07.2022

Tourismus und Mobilität

Wie kann es gelingen, einen umweltverträglichen, nachhaltigen Toursimus in der Region zu verwirklichen? Welchen Beitrag kann der Bereich "Mobilität"  leisten?  

Zu einer öffentlichen Gesprächsrunde hatte der Kreisverband eingeladen:Norbert Plambeck für die Tourismuswirtschaftsgemeinschaft (TWG) aus Cuxhaven, Sandra Langheim, Kurdirektorin in der Gemeinde Wurster Nordseeküste und Carsten Weber für den Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in Cuxhaven. Von den Grünen war Eva Viehoff (MdL), tourismuspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfarktion dabei (die Fraktionsvorsitzende Julia Hamburg musste coronabedingt absagen). Als Moderator konnte Kai Koppe von den Cuxhavener Nachrichten gewonnen werden. 

Eva Viehoff benannte zu Beginn einige Ziele aus dem Landtagswahlprogramm der Grünen: Die Besonderheiten des Weltnaturerbes Wattenmeer sollten Grundlage für einen nachhaltigen Tourismus  in der Region sein, vor allem Freizeit-Angeboten zum Naturerlebnis, Entspannung und Beruhigung gehöre die Zukunft, die Nordseeküste dürfe kein Eventpark werden. Das Ziel einer zukünftigen Klimaneutralität gelte auch für touristische Angebote und alle Formen des Reisens.  

Sandra Langheim möchte neue Gäste-Zielgruppen mit sozial-ökologischem Niveau ansprechen sowie Menschen, die nicht nur im Supermarkt einkaufen, sondern auch regionale Angebote wie Hofläden nutzen und Interesse an nachhaltigem Reisen mitbringen. Dies müsse nicht unbedingt teurer sein.

Carsten Weber entgegnete, bestimmte Gästegruppen seien nicht bereit, höhere Preise für Nachhaltigkeit zu bezahlen, viele Familien wollen auch angesichts der aktuellen Situation bei den Energiepreisen einfach nur günstig Urlaub im eigenen Land machen.  Für zertifizierte touristische Gebiete und Kommunen müsse es mehr Landes-Unterstützung geben, auch die Lade-Infrastruktur für E-Autos müsse an vielen Orten verbessert werden. 

Eva Viehoff ergänzte, dass es 42 zertifizierte Tourismus-Kommunen in Niedersachsen gebe, zu denen auch Cuxhaven und einige Landkreis-Gemeinden gehören. Sie bräuchten einen finanziellen Ausgleich, der Tourismus müsse als Wirtschaftsfaktor statt als freiwillige kommunale Leistung angesehen werden. Dies ist bereits lange eine Forderung der Landesgrünen, ein entsprechender Antrag besteht.

Beim Thema Übernachtungszahlen wurde über insgesamt leicht sinkende Werte im Cuxland aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr berichtet, aber auch über neue Gästegruppen, die sich für den Inlandsurlaub entschieden haben. Norbert Plambeck ergänzte, bei den speziellen Angeboten seien wir in der Summe noch nicht nachhaltig genug, um für diese speziellen Gästegruppen zu werben.  Mit seinem Projekt Alter Fischereihafen möchte er einen Beitrag dazu leisten, mehr Gäste mittleren Alters und „Livestyle-Interessierte“ in Cuxhaven zu gewinnen. Als weiteren Vorschlag benannte er ein „Schaufenster Energiewende“ in Cuxhaven. In Zusammenarbeit mit den Firmen und Projekten könnten hier z.B. regenerative Energien und die Wasserstoffwirtschaft  für Gäste erlebbar gemacht werden.

Eva Viehoff sprach sich für ein Netzwerk zum nachhaltigen Marketing aus. „Um einen sanften, nachhaltigen Tourismus zu erreichen, sollten alle Touristiker*innen mitgenommen werden, Zusammenarbeit – arrangiert z. B. über die DEHOGA – ist angesagt“, so Viehoff. So hat die Gemeinde Wurster Nordseeküste bereits ein eigenes Leitbild zum Tourismus entwickelt und wirbt damit bei den Leistungsträgern. „Meine Devise: überall und immer vorstellen. Das Leitbild der Nachhaltigkeit leben“, verdeutlicht Sandra Langheim. Viele Anwesende sprachen sich auch für eine bessere Vernetzung und Koordinierung von Kulturangeboten für Einheimische und Gäste aus, insbesondere in Cuxhaven.  

Für das Erreichen der Klimaneutralität  sahen alle Gesprächsteilnehmer*innen auch die Verkehrsmittelwahl der Urlaubsgäste als wichtigen Faktor an. So erfolge nach Angaben von Sandra Langheim die Anreise zum Urlaub in Wurster Nordseeküste zu 97% mit dem PKW, obwohl es drei Bahnhaltepunkte in der Gemeinde gibt.   Auch in Cuxhaven ist die PKW-Quote sehr hoch. Entscheidend sei die Qualität des Bahnangebots und der regelmäßige Anschluss zum Ferienquartier. Das funktioniere nicht, wenn nur ein paar Schulbusse und in den Ferien oft gar keine Busse auf den Landkreis-Stecken fahren, meinte Eva Viehoff. Die beiden Bahnstecken müssten in Zukunft zweigleisig elektrifiziert bzw. wie von der EVB geplant im Wasserstoffbetrieb laufen, das würde auch den Bahn-Güterverkehr zum Cuxhavener Hafen stärken. Auch könnte Cuxhaven dann wieder wie andere Urlaubsregionen an den DB-Fernverkehr angeschlossen werden. 

In den einzelnen Orten selber brauche es veränderte Verkehrsleitsysteme, autofreie Kernbereiche in den Touristenzentren und durchgängige Park- und Ride-Systeme.  Jedem Gast müsse die Möglichkeit geboten werden, sein Auto für die Dauer seines Urlaubs abzustellen und auf öffentliche Verkehre, Urlauberbusse, Sammeltaxis oder das Fahrrad umzusteigen. Nach Meinung vieler fehlt im Cuxland auch das Angebot einer Touristen-Card, die es in vielen anderen Urlaubsregionen seit langem gibt und die neben freier Fahrt im Nahverkehr auch andere Vergünstigungen bietet.  Und wenn doch mal das Auto gefragt ist -  hier fehle es an zielgerichteten Car-Sharing-Angeboten in der Region.

Worum geht es?

Der Tourismus in Cuxhaven, im Landkreis Cuxhaven ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Ein erheblicher Anteil der Einwohner*innen erzielt Einkünfte – direkt oder indirekt in anderen Branchen wie dem Einzelhandel oder dem Handwerk.

Die Stadt Cuxhaven zählt zu den führenden Urlaubsorten. Mit Tages- und Übernachtungsgästen erhöht sich die Einwohner*innenzahl täglich im Schnitt um knapp 10 000 (Bericht zur Ratsvorlage 75/2022). Das führt einerseits dazu, dass ein erhöhter Bedarf an Infrastruktur entsteht, andererseits aber auch für die hiesige Bevölkerung mehr Angebote (z. B. Freibäder, Kulturangebote) vorgehalten werden. – Die Wurster Nordseeküste erlebt ebenfalls einen Aufschwung, die Gästezahlen steigen (CN vom 24.06.2022). Mit Nachhaltigkeit wird explizit geworben.

Tourismus und Mobilität – diese Schwerpunktsetzung beinhaltet zweierlei: Einmal die Art der Anreise der Gäste und zum anderen, wie die Mobilität im Urlaub gestaltet wird – sei es bei Einkäufen, sei es (bei Schlechtwetter) z. B. ins Klimahaus nach Bremerhaven.

Nachhaltiger Tourismus – die Klimakrise gebietet es, für die hiesige Bevölkerung wichtig, bei den Urlauber*innen zunehmend nachgefragt.

 

07.08.2021

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Grüne: Kultur- und Veranstaltungsbranche hat endlich auch in Niedersachsen mehr Unterstützung verdient

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Landesgartenschau

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